Diese Woche war, in vielerlei Hinsicht, besonders. Acht Stunden Zeitunterschied zu Zuhause sind per se schon ein kleine Herausforderung für Körper und Geist. Gegenwärtig ist es noch einmal anders, als dass ich mehr auf meinen Körper hören und in mich hineinfühlen muss.
Nicht zum MVP Summit zu reisen stand für mich außer Frage. In dieser Woche hatte ich nicht nur die Chance etwas für die eine (rationale) Seite meines Kopfes zu tun, indem ich sie mit Informationen und neuem Wissen gefüttert habe, sondern auch für die andere (emotionale) Seite. Ich hatte die Chance, mich mit guten langjährigen Freunden über meine Krankheit auszutauschen. Nicht nur hat mich die Anteilnahme nachhaltig berührt, was sonst etwas ist, was ich nicht zulasse, geschweige denn, darüber schreibe. Dies zuzulassen resultierte in besonderen Momenten.
„You are not alone“ ist nicht nur so ein Spruch. Dies hat mir diese Woche ganz deutlich gezeigt. Der Rückhalt und die (emotionale) Unterstützung kommen nicht nur aus dem engsten Kreis mir nahestehender Menschen. Gute Freunde, die ich nur alle ein bis zwei Jahre mal in Person treffe, und dies meist auf technischen Konferenzen, waren in dieser Woche auf einer neuen Ebene für mich da. Mir ist in dieser Woche erst richtig bewusst geworden, dass man sich schon länger als zehn Jahre kennt.
Für diese Nähe und Offenheit im Austausch bin ich besonders dankbar. Dies gibt mir Energie und lädt den emotionalen Akku für die Zukunft besonders auf. Mein Dank geht im Besonderen nach Kalifornien und Südafrika.




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