Und es geht weiter. Langsam aber sicher wendet sich der Körper dem alten Betriebsmodus zu. Aktuell äußert sich dies darin, dass die Haare wieder zurückkommen. Interessanterweise in einem ähnlich verzögerten Vorgehen, wie beim Schwinden.
Und es ist nicht nur, dass die Haare selbst wieder wachsen, sondern auch die Beschaffenheit der Haare selbst. Dies hauptsächlich beim Bartwuchs bemerkbar. Nach einer Übergangszeit mit sehr weichen Haaren, nicht zu verwechseln mit einem pubertären Flaum (der ist nochmal ganz anders), kommt es nun zu einem Wechsel in Richtung der alten starren Härte.
Allerdings spielt die Färbung noch nichts ganz mit. Hier scheint im internen Farblabor noch Uneinigkeit zu bestehen. Das Lustige ist, dass Microsoft Teams der Signalgeber war, der mich auf das Dilemma aufmerksam gemacht hat. Genauer gesagt war es das eigene Vorschaubild. Irgendwie fiel mir dort im Bartbereich ein merkwürdiger Grauschleier auf, der nicht gut aussah. Nun, es darf wieder öfter rasiert werden.
Ähnlich sieht es mit dem Wachstum des Haupthaares aus. Hier warte ich erst einmal ab und schaue, was die nächsten Tage so an Wachstum hervorbringen. Dann kann ich besser absehen, ob noch die eine oder andere Vollrasurrunde notwendig ist oder nicht. Ich bin gespannt.
Die Augenbrauen haben sich erst ganz zuletzt entschieden zu gehen oder zu verblassen. Daher nehme ich an, dass sie auch erst in einigen Wochen wieder an den Start gehen werden.
Es bleibt spannend.
Die körperliche Kraft selbst kommt erst sehr sehr langsam zurück. Was mich so fasziniert ist, dass sich die Muskelmasse selbst nicht verringert hat, sie aber so gar nicht leistungsfähig ist. Treppensteigen und lange Steigungen sind weiterhin extrem anstrengend und kosten Energie. Ich vergleiche das gerne mit einer Akku-Schnellentladung.
Man sieht sich.




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