Wenn man an einer besonderen Krankheit erkrankt ist, nimmt man die Welt anders wahr. Dazu gehört auch, dass man auf einmal einen anderen Blick auf die sog. „Awareness Day“-Tage hat. Bisher spielten solche Tag in meiner Wahrnehmung keine besonders große Rolle.
Mit dem World Lymphoma Awareness Day, der jedes Jahr am 15. September ist, ändert sich dies nun ungemein. Mir führte dieser Tag vor Augen, wie wichtig solche Tage sind. Ohne die stete Wiederholung, wenn auch nur jährlich (aber immerhin), treten nicht unmittelbar sichtbare Krankheiten in den Hintergrund und taumeln in die Vergessenheit. Ich merke diese schleichende Vergessenheit an mir selbst.
Der unterbewusste Wunsch nach Normalität und Routine führt bei mir dazu, dass manche Dinge wieder einfach als kleine Wehwechen, passend zur Alterstufe, abgetan werden. Den Körper als Ganzes wahrzunehmen, wo DInge miteinander und auch gegeneinander wirken, ist anstrengend. Sich mit Arbeit abzulenken ist so wahnsinnig bequem und einfach.
Aber ich schweife ab.
Der Welt-Lymphmom-Tag ist eine gute Gelegenheit, sich mit dem Thema Lymphknotenkrebs und den Symptomen auseinanderzusetzen. für mich sind die folgenden Webseiten wichtige Informationsquellen:
Aber nicht als erkrankte Person ist es wichtig, sich mit dem Thema auseinanderzusetze. Als Person im inneren Kreis einer erkrankten Person ist so immens hilfreich, Details der Erkrankung zu kennen. Sie erklären einem oft, warum jemand mal Nähe braucht und mal nicht, wann jemand Ruhe braucht und wann Zuwendung. Es ist für alle nicht immer einfach. Aber zusammen geht da eine Menge.
Mein Projekt rund um Gespräche zu nicht sichtbaren Beinträchtigungen, nicht nur zu Krebs, nimmt langsam Formen an. Mehr dazu sicher demnächst in diesem Blog.
Bleibt gesund und achtet auf euch.
Wir sehen uns.




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