Ein Lymphom-Blog

MRT und Imposter

Nach zwei CT-Untersuchungen in diesem Jahr hat sich nun auch noch eine MRT-Untersuchung in die Liste der neuen Erfahrungen eingereiht. Dabei ging es diesmal nicht um ein direktes Lymphom-Thema, sondern um eine indirekte Folge der Behandlung. Der rechte Fuß mag nicht so richtig mitspielen. Insbesondere die letzte Gicht-Situation scheint Spuren hinterlassen zu haben. Es bleibt ein latentes Kribbeln im Fußballen, eine Mischung aus verdächtig und komisch zugleich. Es ist schwer in Worte zu fassen. Denen von euch, die Erfahrungen mit Reizstrom haben, kann ich sagen, dass es recht ähnlich ist.

Der rechte Fuß ist schon seit einigen Jahren ein wenig in Mitleidenschaft gezogen. Ein Nerv in der Wirbelsäule wurde eingeklemmt und abgetrennt. Ein altes Fahrzeug wird nicht einfach wieder voll fahrfähig. Mal sehen, was der Orthopäde in zwei Wochen zu den MRT-Bildern und und dem MRT-Befund sagen wird.

Ein anderes Thema, das mich seit einiger Zeit beschäftigt und seit dem diesjährigen Scottish Summit noch einmal mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, ist das Imposter Syndrom. Es wundert mich manchmal schon sehr, in welche Richtung man heutzutage schauen kann und was alles einen Namen hat, was früher (aka damals) eher übersehen und nicht beachtet wurde. Ich bin mir noch nicht sicher, welche Komponenten des Imposter Syndroms genau auf mich zutreffen. Aber das es etwas ist, was mich aktuell umtreibt und mich ausmacht, scheint außer Frage zu stehen. Gegenwärtig lese ich Fachliteratur zum Thema Imposter Syndrom und lerne mich Stückchen für Stückchen besser kennen.

Meine große Herzensangelegenheit, über unsichtbare Erkrankungen und Herausforderungen zu sprechen, hat Gestalt angenommen. Das Projekt, wie ich es nenne, trägt den Namen „Discuss At Ease“. Wenn du möchtest, kannst du hier mehr darüber erfahren. Auch das Imposter Syndrome ist etwas Unsichtbares und wird Teil meines Projektes sein.

Wir sehen uns.
Bleibt gesund und achtet auf euch.

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