Manchmal treffen einen Informationen vollends unvorbereitet. So war es auch in dieser Woche. Auf einem Community Summit hat mich die Information erreicht, dass jemand aus der Trainer-Community verstorben ist und dies bereits vor knapp anderthalb Jahren. Ich dachte bis zu diesem Zeitpunkt, dass es um den Kollegen einfach nur ruhig geworden war und sich die Interessen verschoben hatten. Und es war nicht nur das. Wir haben an dem Morgen auf dem Summit drei Kollegen gedacht, die in den letzten fünfzehn Monaten von uns gegangen sind. Besonders erschreckend war, dass zwei Kollegen verstorben sind, während sie ein IT-Training gaben. Das hat mich sprachlos gemacht.
Mir wurde an dem Tag wieder schmerzhaft in Erinnerung gerufen, wie wichtig es ist, innezuhalten und über Prioritäten nachzudenken. In den letzten Wochen hatten sich liebgewonnene Verhaltensweisen wieder in den Vordergrund gedrängt. Der gute Vorsatz der letzten Monate, dass die körperliche und mentale Gesundheit an erster Stelle stehen muss, wurde ausgehöhlt. Die Arbeit hat dem guten Vorsatz das Fundament genommen und wieder den ersten Platz erklommen. Es war also wieder einmal ein Moment, in dem mir das Universum ganz unverhohlen vor Augen geführt hat, wie wichtig es ist, Pausen zu machen.
Die Emotionen haben mich an dem Tag durchgehend begleitet und ich brauchte zwischendurch immer wieder einen Moment der Ruhe. Dies ist auf einem Summit, der von intensiven Gesprächen und ausgiebiger Interaktion geprägt ist, gar nicht so einfach. Ich muss mir den Raum nehmen. Und in dieser Wochen waren es nur zwei Tage. In der nächsten Woche steht ein weiterer Summit an, der fünf Tage in Anspruch nimmt und inhaltlich ganz anders aufgestellt ist. Dies wird meine ganz persönliche Challenge.
Bleibt gesund und achtet auf euch.
Wir sehen uns.




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