Es fühlt sich unwirklich an. Ist es nun schon wirklich ein Jahr her, dass ich die Chemotherapie beendet habe?
Die Zeit verfliegt. Zum einen ist es etwas Gutes. Es zeigt mir, dass die Routine wieder da ist und das Leben weitergeht. Auf der anderen Seite ist es etwas Schlechtes, denn zeigt mir, dass die Routine wieder da ist und das Leben weitergeht.
Aus der Prä-Chemo-Routine auszubrechen und Dinge zu verändern, braucht Kraft. Sich in diese wohlbekannte Routinewatte fallenzulassen ist einfach und bequem. Ja, ich habe hier und da an ein paar Einstellungen geschraubt. Und gefühlt hat sich Einiges geändert. Aber ist das ausreichend? Momentan erfasst mich wieder die Routine, die Arbeitstage voller zu packen, als ich ich es eigentlich möchte. Nein zu sagen ist wieder schwieriger geworden.
Passt gut auf euch auf.
Wir sehen uns.
PS: Der Beitrag schlummerte in den Entwürfen und hatte sich weggeduckt.




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