Wohlempfinden ist etwas, was mir während der gesamten Zeit der Chemotherapie immer wichtiger geworden ist und sich unmerklich in den Vordergrund gedrängt hat. Und damit meine ich sowohl das rein körperliche Wohlempfinden, als auch das seelische und mentale Wohlempfinden.
Aktuell gibt es da ein leichtes Knartzen zwischen den Dreien, da sie nicht ganz harmonisch miteinerander laufen. Das körperliche Wohlempfinden ist gerade ein wenig aus dem Ruder. Das liegt, aus meiner laienhaften Sicht, an der permanten Begleitung der Medikamente, insbesondere der Antibiotika. Die scheinen meinen Magen ein etwas in Mitleidenschaft zu ziehen. Es ist so ein latentes „Fluffy-Puffy“-Gefühl. Ja das ist absolut valider Fachausdruck (und falls nicht, mache ich ihn dazu). Eines der Resultate ist, dass es sich auf den Hunger auswirkt. Die Portionen müssen kleiner ausfallen, dafür gut über den Tag verteilt. Für jemanden, der sonst der Nahrungsaufnahme eine sehr unregelmäßige Aufmerksamkeit schenkt, ist das eine kleine Herausforderung. Eine weitere „Nebenwirkung“ ist, das die gesamte Therapie mit ihren Medikamenten eine unmittelbare Auswirkung auf die innere Verwertungsfabrik hat. Ich formuliere es mal so: ich kann machen, dass die Luft bunt wird.
Ich fühle mich weiterhin gut in der Therapie und bin gespannt, wie sich die beiden letzten Chemotherapien anschicken. Immerhin wirkt sich das oben Beschriebene nicht negativ auf meinen Gesamtzustand aus. Die mir selbst auferlegte Rücksichtnahme auf körperliche Leistung ist und bleibt die richtige Entscheidung. Einfach mal Pause machen, und gerne auch mehr, ist angesagt. An manchen Tagen gelingt es besser als an anderen.
Ach ja, von wegen Humor. Einfach mal wieder ein Witzebuch kaufen. So wie früher, als das mal voll angesagt war.
Wie sehen uns.




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